D wie … Dankopfer

Das Einsammeln von Geldgaben (Dankopfer, Kollekte) ist seit jeher Bestandteil des Gottesdienstes. Wir sammeln für unsere Glaubensgeschwister weltweit, für diakonische Einrichtungen und Projekte, für eigene Anliegen in unserer Gemeinde und für vieles mehr. Mit unserem Dankopfer geben wir ab von dem, was wir haben und geben es denen, die es brauchen können. In den Abkündigungen (Mitteilungen aus dem Gemeindeleben) wird auf den Zweck des Dankopfers hingewiesen, bevor es dann in der Regel durch den Küster oder die Küsterin eingesammelt wird. Manche Kollektenzwecke sind vorgegeben, dies sind die sogenannten Pflichtkollekten der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) oder des Kirchenkreises, dem wir als Gemeinde zugeordnet sind. Über die „freien“ Kollekten entscheidet der Kirchengemeinderat in seinen Sitzungen, er informiert sich über geeignete Empfänger. Durch das Dankopfer wird das Geld Teil unseres Gottesdienstes und zeigt uns auch: Unser Geld gehört nicht uns, wir können und sollen es investieren zum Guten. Wir wissen als Christinnen und Christen: Geld ist ein guter Diener, aber ein  schlechter Herr.

Pastorin Bettina Rutz

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