Besinnliche Plätzchenzeit

Hallo Ihr Lieben,

die schönste Zeit des Jahres beginnt, jedenfalls für mich. Ich gebe zu, ich bin eine Naschmaus. Ich liebe all die schönen leckeren Dominosteine, Spekulatius, Pfefferkuchen, Kringel, Schokoladenweihnachtsmänner!! Und das Tollste ist, dass es in unserer Mauselochküche so verlockend duftet nach selbstgebackenen Plätzchen, die Mama und wir Kinder nach Omas Rezepten backen. Wir stehen dann in der Küche und stechen mit mehligen Händen Sterne, Monde, Herzen und Tannenbäumchen aus, legen sie auf ein Blech und bemalen sie nach dem Backen mit Zuckerguss und Schokolade. Dazu hören wir festliche Weihnachtsmusik.

mausundkekseIch frage mich, ob zu der Zeit, als das Jesuskind geboren wurde, auch so viel gegessen wurde. Die heiligen drei Könige haben ja keine Weihnachtskekse mitgebracht als Geschenk zur Geburt, sondern Weihrauch als Geschenk für den zukünftigen Hohepriester Israels, Myrrhe, eine Heilpfl anze, und Gold als angemessenes Geschenk für den neugeborenen König.

Woher kommt eigentlich der Brauch, Weihnachtskekse zu backen??

Dieser Brauch geht schon auf die Zeit vor Christi Geburt zurück. Damals wurde die Wintersonnenwende mit einem Fest gefeiert. Die Germanen haben sogenannte Opferbrote gebacken, die an Fäden aufgehängt oder in Flüsse geworfen wurden. Dadurch sollten böse Geister und Dämonen abgeschreckt und verstorbene Seelen geschützt werden. Aus diesen Opferbroten wurden die Christstollen, die wir heute im Supermarkt kaufen können. Da diese Stollen aber recht teuer in der Herstellung waren und nur wohlhabende Familien sich den damals teuren Süßstoff Zucker leisten konnten, haben einige Familien damit angefangen, „kleinere Brote zu backen” woraus schließlich unsere Weihnachtsplätzchen entstanden sind.

Ich freu mich jedenfalls riesig über diesen tollen Brauch!

Eure Krümelkirchenmaus

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