Unsere Konfirmanden waren wieder unterwegs

Es ist gute Tradition, dass unsere Hauptkonfirmanden im Rahmen einer Unterrichtseinheit diakonische Projekte in Hamburg besuchen. Auch in diesem Jahr waren wir wieder unterwegs und konnten manch spannende Entdeckung machen. Eine Gruppe von Jugendlichen hat sich in der Obdachlosenküche „Alimaus“ auf St. Pauli über die Arbeit der Ehrenamtlichen informiert und durfte auch fleißig mithelfen bei der Essensausgabe an Bedürftige. „Schwester Clemensa hat uns viel erzählt über die Geschichte der Alimaus, viele Menschen besuchen die Einrichtung tagtäglich, zu der auch die Kleiderkammer „Don Alfonso“ und die medizinische Beratungsstelle „Nobis bene“ gehören.“

In der christlichen Lebensgemeinschaft „Brot und Rosen“ in Hamburg-Bramfeld erfuhren die Konfirmanden eine ganze Menge über die schwierige Situation der Flüchtlinge in Hamburg. „Wir haben die Gastfreundlichkeit in dem Haus sehr gespürt und konnten uns überall umschauen, wir durften auch viele Kekse essen.“

Ein besonderes Projekt war in diesem Jahr auch die Teilnahme beim Langenhorner Jugendchor. Unter der Anleitung der Kirchenmusikerin Julia Götting haben einige Jugendliche für den Source-Gottesdienst Lieder einstudiert.

In diesem Jahr wurde auch erstmalig die Flughafenseelsorge besucht: „Bei unserem Besuch am Flughafen haben wir eine Rallye gemacht. Rainer Aue war währenddessen bei Pastor Kranefuß. Wir haben z. B. bei bestimmten Terminals Leute beobachtet, wie sie sich verabschieden bzw. wiedersehen. Nach 40 Minuten haben wir den Flughafenpastor kennengelernt. Pastor Kranefuß hat uns einiges über seine Aufgaben erzählt. Zu ihm kommen z.B. Menschen, die an Flugangst leiden. Er hilft ihnen dann, ihre Angst zu überwinden. Die Kapelle war wie ein kleiner Kirchenraum. Zwischendurch haben wir auch Lieder gesungen. Der Besuch hat unserer Gruppe sehr gut gefallen. Nach insgesamt 1 ½ Stunden sind wir mit dem Bus zurück zur Broder-Hinrick-Kirche gefahren.“

Gemeinsamer Text unserer Konfirmanden