Mitteilungen 1/2000

Wissen Sie eigentlich, wie unser Tannenbaum seinen Weg in die Kirche findet?
von Wiebke Engebrecht
aus dem Gemeindebrief 1/2000 (Februar-März)

Wie schon seit vielen Jahren eingespielt, treffen sich Ehrenamtliche, Hauptamtliche, Küster und Zivis aus den Kirchengemeinden Broder Hinrick, Zachäus, St. Jürgen und Ansgar zu einer gemeinsamen Aktion. Die vorher gespendeten und ausgesuchten Tannenbäume für Gemeindesäle und Kirchen werden in einer großen Tannenbaumaktion rechtzeitig vor dem Fest aus den Gärten in die Kirchen geholt. Ein gemeinsam gemieteter großer Anhänger, eine Profimotorsäge, viele kleine Sägen und gut motivierte Helfer arbeiten egal bei welchem Wetter unter teilweise schwierigen Bedingungen, um die Bäume zu fällen. Das Tolle dabei ist: DIE GUTE LAUNE!!! Einen Tag später ziehen diese fleißigen Helfer nach dem Gottesdienst wieder von Gemeinde zu Gemeinde, um die Bäume aufzustellen. Solche Schwierigkeiten, wie zum Beispiel, daß ein Baum zu schwer ist, um aufgerichtet zu werden, oder ein Tannenbaumständer, der unter der Last des Baumes zusammenbricht, werden auch von allen Gemeinden zusammen bewältigt. Es ist einfach selbstverständlich, dass man sich gemeinsam hilft! Besonders herauszustellen ist der Einsatz der ehemaligen Zivis der Nachbargemeinden, die in großer Treue diese Aktion mit durchführen. Das Schmücken der Bäume übernimmt dann jede Gemeinde für sich.

HIERFUR EIN GROSSES DANKESCHÖN!




Frischer Wind für unsere Orgel
von Dieter Otto
aus dem Gemeindebrief 1/2000 (Februar-März)

Seit dem 7. Dezember 1999 sorgt ein neues Gebläse dafür, daß unsere Orgel zuverlässig und fast geräuschlos mit dem nötigen Wind versorgt wird.

Nun sind die jahrelang geplanten notwendigen Arbeiten an unserer Orgel abgeschlossen. Unsere Kemper-Orgel von 1956 ist sicher und leicht spielbar und klingt so frisch wie schon lange nicht mehr! Die umfangreichen Sanierungsarbeiten wären ohne die großen und kleinen Spenden nicht möglich gewesen. Allen Spendern noch einmal herzlichen Dank!

Möchten Sie unser "neues" Instrument kennen lernen? Ich stehe Ihnen nach Absprache (Tel/Fax 530 33 14) gern für eine Orgelvorführung und -erklärung zur Verfügung.




Unsere Chöre auf Tournee
Die Kantorei

von Eva Unteutsch
aus dem Gemeindebrief 1/2000 (Februar-März)

Na, "Tournee" ist wohl übertrieben, aber immerhin hatten wir bei zwei Wochenend-Reisen zwei Auftritte. Im September letzten Jahres fuhren wir ins Wendland zum Seminarhof Drawehn in Kassau bei Clenze. Der Seminarhof ist ein schönes 120 Jahre altes Fachwerkhaus mit Nebengebäuden. Hier hatten wir genügend Platz, um unsere Chorproben und andere Aktivitäten abzuhalten.

Bei schönstem Sommerwetter besichtigten wir die Festung in Dömitz. Ein anderer Ausflug ging zum Rundlingsdorf Lübeln. Dann am Sonntag der besagte Auftritt beim Gottesdienst in der schönen Clenzer Kirche. Geübt hatten wir genügend, so daß Dieter Otto mit uns zufrieden war und die Gemeinde sehr erfreut.

Im Oktober waren wir dann wieder unterwegs. Diemal besuchten wir den Chor unserer Partnergemeinde in Neubukow. Gemeinsam wollten wir den Erntedankgottesdienst musikalisch mitgestalten. Natürlich mußte geprobt werden, aber es blieb noch genügend Zeit für eine eindrucksvolle Dampferfahrt auf dem Salzhaff. Der Höhepunkt war dann der Gottesdienst am Sonntag in der festlich geschmückten Kirche mit großer Gemeinde. Das war ein erlebnisreches Wochenende. In diesem Jahr wird der Chor aus Neubukow kommen - so halten wir es immer. Es könnte ja sein, daß Gemeindebrief-Leser/innen Lust bekommen haben, auch in unserer netten Gemeinschaft mitzusingen und Chorreisen mitzumachen.

Jeden Montag von 20 bis 21:30 Uhr probt der Chor unter der Leitung von Dieter Otto im Gemeindesaal der Broder Hinrick Kirche. Kiek doch mal in! Notenkentnisse sind nicht erforderlich.




Unsere Chöre auf Tournee
Der Gospelchor

aus dem Gemeindebrief 1/2000 (Februar-März)

ist Mitte Januar zum ersten Mal für ein Wochenende verreist gewesen. 43 Chormitglieder wollten die Gelegenheit auf dem Koppelsberg für ausführliche Proben nutzen und vor allem Zeit zum Kennenlernen untereinander haben. Selbstverständlich gab der Chor auch ein einstündiges Konzert am Samstagabend in der Kapelle auf dem Koppelsberg, dem Raum, in dem auch geprobt werden konnte.

Chormitglied Hilke Otto schreibt rückblickend:

"Der Samstagvormittag war, bedingt durch Kennenlern-Spiele und viele Proben, ziemlich kurz, so daß die Mittagspause dankend angenommen und für Spaziergänge bei herrlichem Wetter am Plöner See oder zum Schlafen genutzt wurde.

Unser abendliches Konzert war trotz mancher Bedenken (ob die Stimmbänder noch mitmachen würden?) ein voller Erfolg, der gebührend (bis gegen zwei Uhr) gefeiert wurde.

Am Sonntag wurde nach der langen Nacht das frühe Aufstehen zur wahren Herausforderung - schließlich sollten wir um 9:30 Uhr im Gottesdienst singen. Im großen und ganzen kann ich persönlich sagen, daß es rundum schön war und ich beim nächsten Mal gerne wieder dabei hin!"




Fahrbereitschaft zum Gottesdienst
von Wiebke Engebrecht
aus dem Gemeindebrief 1/2000 (Februar-März)

Um auch älteren Menschen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, die Möglichkeit zur Teilnahme am Gottesdienst zu geben, möchten wir einen Fahrdienst einrichten. Für diesen Fahrdienst benötigen wir freiwillige Helfer, die bereit sind, am Sonntag vor und nach dem Gottesdienst die Besucher zu fahren. Es wäre sehr schön, wenn sich viele melden würden, damit der zeitliche Aufwand auf viele Fahrer verteilt werden kann.

Wer helfen möchte, melde sich bitte im Gemeindebüro. Telefon 520 42 81




Besuchsdienst-Kreis
von Maria Höltig
aus dem Gemeindebrief 1/2000 (Februar-März)

Seit 1989 - als Frau Pastorin Liebrecht in unserer Gemeinde wirkte und ihre Idee in die Tat umsetzte - besteht der Besuchskreis, dem z.Zt. sechs Frauen angehören.

Worin besteht unsere Aufgabe?

Die älteren Damen und Herren werden es wissen: Wir besuchen nämlich alle Gemeindeglieder - vom 75. Lebensjahr an - jährlich an ihren Geburtstagen, überbringen eine Grußkarte mit der Zeichnung unserer Broder Hinrick Kirche und dazu eine Rose.

Übereinstimmend haben wir den Eindruck gewonnen, daß dieser "Dienst" zu einer guten Sitte geworden ist. Deswegen machen wir uns auch jedesmal wieder gern auf den Weg in die verschiedenen Häuser zu den unterschiedlichsten Menschen als "Boten der Kirche". Etwa zwei-bis viermal im Monat ist jede von uns zu einem Besuch unterwegs; dazu kommt dann die monatliche Besprechung und Terminverteilung im Gemeindehaus.

Wer sich angesprochen fühlt und Freude daran hätte, uns bei dieser Tätigkeit zu unterstützen, melde sich bitte bei Maria Höltig (Tel. 537 21 97).