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Die Kirchengemeinden in Langenhorn planen stärkere Zusammenarbeit von Pastor Andreas Riebl aus dem Gemeindebrief 2/2000 (April-Mai) |
Bereits vor ein paar Monaten haben sich vier der evangelischen Langenhorner Gemeinden entschlossen, in wesentlichen Bereichen kirchlicher Arbeit zu kooperieren. Die Kirchenvorstände von Ansgar, St. Jürgen, Broder Hinrick und Käkenflur haben einen gleichlautenden Beschluß gefaßt. Die Kirchengemeinden bleiben selbständig, beraten und beschließen aber konkrete gemeinsame Projekte. Das Ziel ist, eine Grundversorgung in Langenhorn zu sichern. Künftig braucht aber nicht mehr jede kleine Gemeinde allen Bedürfnisse Rechnung zu tragen. So sollen Synergieeffekte erreicht werden und trotz zurückgehender Finanzen größtmögliches erreicht werden können. Dabei ist die erfolgreiche Zusammenarbeit in der Jugendarbeit (Gründung der "EJL") Beispiel und Grundlage für die Zukunft.
Zur Zeit arbeiten verschiedene von den Kirchenvorständen eingesetzte Arbeitsgruppen an konkreten Vorschlägen, z. B. in der Öffentlichkeitsarbeit, bei Gottesdiensten (Kanzeltausch der Pastoren ist nur eine Möglichkeit) und in der Seniorenarbeit.
In den Gemeindebriefen werden wir mehr und mehr auf Veranstaltungen unserer Nachbargemeinden hinweisen, über Kooperationsprojekte werden wir Sie künftig an dieser Stelle informieren.
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Friedensgeläut um 12 Uhr von Pastor Andreas Riebl aus dem Gemeindebrief 2/2000 (April-Mai) |
Während des Kosovokrieges haben in Hamburg mittags alle Kirchenglocken geläutet, um an den Frieden zu mahnen. Immer noch erleben wir, wie brüchig der "Frieden" genannte Zustand in Ex-Jugoslawien ist. Trotz UNO und KFOR-Präsenz. Weiterhin tobt auch der schreckliche Krieg in Tschetschenien, weitere Bürgerkriege und gewaltsame Konflikte tauchen nur gelegentlich in den Medien auf, sind aber traurige Wirklichkeit.
Die Nordelbische Kirche hat uns daher aufgerufen, mit dem Mittagsgeläut fortzufahren. Pünktlich um 12.00 Uhr unterbrechen nun unsere Kirchenglocken für ein paar Minuten unsren Alltag. Wer mag, kann diesen Moment nutzen, um selbst eine Gedenkminute für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft einzulegen oder ein Gebet für den Frieden zu sprechen.
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Amtshandlungen von Pastor Andreas Riebl aus dem Gemeindebrief 2/2000 (April-Mai) |
Taufen, Konfirmation, Trauungen und Trauerfeiern sind Amtshandlungen, die alle Kirchenmitglieder kostenlos in Anspruch nehmen können. Für die "planbaren" Ereignisse wie Taufe oder Trauung bitten wir darum, daß Sie so rechtzeitig wie möglich einen Termin mit uns verabreden. Und zwar möglichst, solange Sie selbst noch Spielraum haben. Denn manchen "Traumtermin" können wir Ihnen aus verschiedenen Gründen (z.B. Urlaub, Sondergottesdienste) nicht erfüllen. Dann müssen wir nach Alternativen Ausschau halten. Taufen finden grundsätzlich an Sonntagen statt, entweder im Hauptgottesdienst oder im Anschluß an diesen in einem Taufgottesdienst. Trauungen finden in der Regel an Freitagen oder Samstagen statt, können aber auch für einen anderen Wochentag verabredet werden.
Trauerfeiern finden an den Werktagen außer Samstags statt und richten sich meistens nach den Möglichkeiten der Friedhöfe. Auch hier sollten Sie mit Ihrem Pastor/Ihrer Pastorin über einen Termin sprechen, solange noch Alternativen bestehen. Wenn Sie es wünschen, kann eine Trauerfeier selbstverständlich in unserer Kirche stattfinden. Das bietet sich besonders bei Verstorbenen oder Familien an, die mit der Broder-Hinrick-Kirche viel verbinden. Bei einem Todesfall können Sie uns unverzüglich, auch vor Eintreffen des Bestatters unterrichten (z.B. wenn Sie eine "Aussegnung" feiern möchten.)
Es ist durchaus üblich, anläßlich einer Amtshandlung eine Spende zu überreichen. Das ist keine Bezahlung, sondern eine freiwillige Gabe anläßlich der Feier, verbunden mit dem Wunsch, daß die Kirchengemeinde mit dieser Spende anderen Menschen helfen möge. Über den Zweck Ihrer Spende können Sie wie immer selbst entscheiden.
Für weitere Fragen um den Themenkreis Amtshandlungen stehen Ihnen Pastor und Pastorin gern zur Verfügung.
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Änderung bei den Sprechzeiten: aus dem Gemeindebrief 2/2000 (April-Mai) |
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Küster gesucht!! von Wiebke Engebrecht aus dem Gemeindebrief 2/2000 (April-Mai) |
Da wir uns in der Gemeinde leider aus finanziellen Gründen keinen fest angestellten Küster leisten können, muß die Küstertätigkeit von Ehrenamtlichen übernommen werden.
Wer hätte Lust, am Sonntag als Küster in unserer Kirche mitzuhelfen?
Die Küsterarbeit wird immer von zwei Personen ausgeübt, so kann alles in Ruhe für den Gottesdienst vorbereitet werden. Es ist eine Tätigkeit, die jede Person nach einer kurzen Einweisung ausüben kann.
Eine kleine Gruppe von ehrenamtlichen Küstern hat sich schon gefunden. Wir laden diese Gruppe und alle, die auch gerne als Küster mitmachen möchten, am 7. Mai um 18 Uhr zu einem Abendessen im Raum neben der Kirche ein.
Also - wer hat Interesse? Bitte melden bei: Wiebke Engebrecht, Tel.: 520 58 91.