Mitteilungen 6/2000

Basar 2000
von Wiebke Engebrecht, Vorsitzende des Verwaltungsausschusses
aus dem Gemeindebrief 6/2000 (Dezember-Januar)

Dank der vielen Spendern aus der Gemeinde konnten wir in diesem Jahr einen noch größeren Erfolg verbuchen. Mein herzlicher Dank an alle Helfer, die mit guter Laune, viel Zeit und nimmermüdem Einsatz zum guten Gelingen beigetragen haben. Es ist toll anzusehen mit welchem Einsatz am Basartag an den Ständen "verkauft" wird. Der Basar ist für die Kirchengemeinde sehr wichtig, da der größte Teil des Erlöses eine große Lücke in unserem sehr knapp bemessenen Haushalt deckt. In diesem Jahr wollen wir auch einen Anteil an unsere Partnergemeinde in Tansania überweisen.

Auf ein Wiedersehen beim nächsten Basar 2001




Antenne auf dem Kirchturm?
von Wiebke Engebrecht, Vorsitzende des Verwaltungsausschusses
aus dem Gemeindebrief 6/2000 (Dezember-Januar)

Wie viele andere Kirchengemeinden wurden auch wir von der Telekom angesprochen eine Funkantenne für das Mobilnetz auf unserer Kirchturmspitze zu installieren. Dafür sollten wir einen jährlichen Mietbetrag in Höhe von ca. 6.000,- DM erhalten. Die Verlockung war groß, das Angebot anzunehmen. Der Kirchenvorstand hat nach Einsicht in Fachliteratur auf vielen Sondersitzungen dieses Thema diskutiert und sich gegen einen Antennenbau (und damit auch gegen eine Geldquelle) entschieden, da die gesundheitliche Unbedenklichkeit noch nicht vollständig erwiesen ist. Wir hoffen im Interesse aller gehandelt zu haben.




Handzeichen statt Notenschrift
von Monika Scheytt, Leiterin der Musikalischen Früherziehung und des Kinderchors
aus dem Gemeindebrief 6/2000 (Dezember-Januar)

Im Sommer hat Basti zum ersten Mal bei der Musikalischen Früherziehung reingeschaut. Er sollte nach den Sommerferien an der Früherziehung teilnehmen und schon einmal schnuppern.

In dieser "Musikstunde" haben wir ein Lied mit Handbewegungen zu Tonhöhen gesungen. Dieses Lied ging tief bei ihm. Zu Hause wurde Ha und Lo ununterbrochen gesungen und dazu diese Handbewegung gemacht. Seine Mutter erzählte mir van Bastis Begeisterung. Das ermutigte mich, die Handbewegungen zu Tonintervallen jetzt bei der Musikalischen Früherziehung einzuführen. Zu jeder Tonsilbe (do, re, mi, fa, so...) gibt es ein Handzeichen. Zwei Handzeichen hintereinander bezeichnen ein bestimmtes Tonintervall, z.B. einen Liedanfang.

Wir singen verschiedene Lieder wie "Kuckuck, Kuckuck ruft's aus dem Wald", "Hänschen Klein", "Der Kuckuck und der Esel", die alle mit den gleichen Anfangstönen beginnen und zeigen mit den Händen die Intervalle an. Diese Übungen wirken strukturbildend auf die Gehirnentwicklung der Kinder. Bereits im Alter von 3-5 Jahren werden Tonhöhe und -abstand gespeichert. Schon im Kindergartenalter werden Handzeichen statt Notenschrift eingesetzt. Dies kann als Vorübung zum Noten Lernen angesehen werden.

Zusätzlich zum Instrumentenbau, zu Bewegungsliedern, Ball- und Fingerspielen und dem Musizieren auf Orffschen Instrumenten (kleine Schlaginstrumente) singen wir ab sofort Lieder mit Handzeichen. Wer neugierig darauf ist, darf gern schnuppern kommen.