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Rüstzeit für den Kirchenvorstand in Rickling vom 11. bis 13. Juni von Dörte Otto aus dem Gemeindebrief 4/99 (September-Oktober) |
Es ist seit einigen Jahren Tradition, daß der Kirchenvorstand einmal jährlich ein Wochenende außerhalb Hamburgs verbringt, um sich in Ruhe mit biblischen Texten zu befassen, Aufgaben in der Gemeinde zu erörtern und sich besser kennenzulernen.
In diesem Jahr wohnten wir in dem theologisch-diakonischen Ausbildungszentrum in Rickling. Wir waren die einzigen Gäste und konnten alle Möglichkeiten und Räume des Hauses nutzen. Besonders in der wunderschönen Kapelle haben wir uns gerne aufgehalten; sie vermittelte uns ein Gefühl von Geborgenheit und Abgeschiedenheit vom Alltag. Schön war es, daß ausnahmslos alle KV-Mitglieder teilnehmen konnten.
Wie ein roter Faden zog sich das Gleichnis vom "Großen Abendmahl" (Lukas 14, 16-24) durch das Wochenende. Dieser Text wurde in verschiedenen Arbeitseinheiten von allen Seiten beleuchtet. In Andachten, Meditationen, Körperübungen, Einzelgesprächen und Diskussionen haben wir uns mit dem Bibelabschnitt vertraut gemacht und ihn in Beziehung zu unserer Gemeinde und unserem persönlichen Leben gesetzt. Im Mittelpunkt stand ein festlicher Abendmahlsgottesdienst in der Kapelle, den wir am hübsch gedeckten Tisch gefeiert haben und der überging in ein geselliges, föhliches Abendessen. Am späten Abend saßen wir noch lange gemütlich zusammen, haben zum Gitarrenspiel gesungen und geklönt. Auch das ist wichtig. Eine ordentliche Gemeindeversammlung am Sonntag hat uns wieder zurückgerufen in den Gemeindealltag mit seinen vielfältigen Aufgaben und Problemen. Bei gutem Wetter haben wir sie spontan in den Garten verlegt.
Dieses Wochenende hat uns gut getan. Es war ein Gewinn für unsere Gemeinschaft; wir haben geistig auftanken können, haben die Gemeindearbeit aus einem anderen Blickwinkel gesehen und uns persönlich besser kennengelernt.
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Unsere Orgel - "Königin der Instrumente" von Dieter Otto aus dem Gemeindebrief 4/99 (September-Oktober) |
Nach dreiwöchigen Intonierungs-Arbeiten, die Herr Christoph Saure von der Orgelbaufirma Paschen GmbH (Kiel) mit bewundernswertem Einsatz durchführte, und anschließender Generalabstimmung klingt sie wieder klar und sauber. 1248 Pfeifen (!) wurden Stück für Stück gereinigt und gründlich überarbeitet, damit sie optimal klingen und unserer Orgel den gebührenden "königlichen Klang" geben zur Freude unserer Gemeinde und zum Lobe Gottes. Nachdem im vergangenen Jahr die extrem schwergängige und unsichere Mechanik unserer Kemper-Orgel durch eine neue ersetzt wurde, die einen mühelosen und sicheren Anschlag ermöglicht, konnten durch ein erfreulich hohes Spendenaufkommen die Arbeiten zur klanglichen Verbesserung in einem 2. Bauabschnitt (17.000) vorgenommen werden. Leider kündigt sich an dem Gebläse (aus dem Jahre 1956!) ein Lagerschaden an. Es ist zu hoffen, daß weitere Spenden den Einbau eines neuen Gebläses (ca. 5.000 DM) möglich machen.
(Spenden, selbstverständlich auch gegen Spendenbescheinigung, einfach im Büro abgeben oder auf unser Konto: 1091/211019 bei der Haspa, BLZ 200 505 50, Stichwort "Orgel" überweisen. Der Webmaster)
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Neue Küche im Gemeindehaus von Wiebke Engebrecht aus dem Gemeindebrief 4/99 (September-Oktober) |
Es ist soweit, Anfang Oktober wird die neue Küche im Gemeindehaus eingebaut. ¾ der Summe haben wir durch Spenden bis jetzt zusammen bekommen. Nun war es an der Zeit, viele Ehrenamtliche zu suchen, die bereit waren, die ganzen Um- und Nebenarbeiten zu tätigen. Wir sind immer wieder dankbar und überrascht, wie viele Gemeindemitglieder zum Helfen kommen, wenn der Schuh drückt.
Also, wer noch eine Spende geben möchte (selbstverständlich auch gegen Spendenbescheinigung), einfach im Büro abgeben, oder auf unser Konto: 1091/211019 bei der Haspa, BLZ 200 505 50, Stichwort "Küche" überweisen.
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Ehemalige Konfirmandinnen und Konfirmanden auf Segeltour aus dem Gemeindebrief 4/99 (September-Oktober) |
16 frisch konfirmierte Jugendliche waren in den Tagen über Himmelfahrt mit unserer Diakonin Petra Schleiwies und Pastor Andreas Riebl für einige Tage auf einem Segelschiff in Niederländischen Gewässern unterwegs. Unter der Anleitung des Skippers und seiner Frau mußte die Gruppe im "Windeseile" lernen, welche Kräfte wo von wem eingesetzt werden müssen, damit das Schiff Fahrt macht und alles gut geht. Segel setzen und bergen, Wendemanöver usw. wurden seemännisch von Broder Hinricks Jugend voll bewältigt. Sogar das Steuer durften einige mal führen. Mehrere Westfriesische Inseln und ein Häfen am Ijsselmeer konnten besucht werden.
Da an Bord kann niemand weglaufen konnte, entstand ein intensiver Gruppenprozeß. Gemeinsames Kochen und Essen, Andachten und Gruppenstunden sowie Spielen und Klönen an Deck ließen die Tage so schön werden, daß sich am Ende alle einig waren: Im nächsten Jahr möchten wir wieder mit!
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Neubukow und zurück aus dem Gemeindebrief 4/99 (September-Oktober) |
Die Kontakte zu unserer mecklenburgischen Partnergemeinde waren in den letzten Jahren ein wenig erlahmt. Einzig die Mitglieder unserer Kantorei pflegen noch einen lebhaften Austausch mit den Neubukowern. (Die nächste Reise ist für den 1. - 3. Oktober geplant)
Doch nach dem Besuch von 7 Jugendlichen von dort bei uns reisten nun die jugendlichen Gastgeber/innen aus Broder Hinrick in Begleitung von Pastor Riebl ihrerseits in den Sommerferien gen Osten, um Leben und Hintergründe unserer Partner kennenzulernen. Es darf angenommen werden, daß die Kontakte nun auch in der jüngeren Generation (wieder) lebhaft und mit Phantasie gestaltet werden können.