Alle Beiträge von Bettina Rutz

„Entschleunigtes Reisen durch Europa – mit einem Allgaier historische Stätten besuchen!“.

Bildervortrag am Dienstag, 10. April, 16 -18 Uhr Broder Hinrick, Gemeindesaal

Der ehemalige Lehrer und Gemeindewehrführer Peter Thomsen aus Erfde, Kreis Schleswig-Flensburg, reiste im Jahr 2014 –  100 Jahre nach dem Ausbruch des ersten Weltkriegs – mehr als 5000km mit seinem Oldtimer Trecker Baujahr 1949 zu historischen Stätten Europas. Eine Friedenstour getreu dem Motto des passionierten Trecker Liebhabers: „Lieber sich besuchen als sich bekämpfen“. In einem Bildervortrag über seine Trecker-Tour von Schwerin über die Masuren bis nach Frankreich gehen wir noch einmal mit ihm auf diese besondere Reise und hören von seinen Erlebnissen und davon, dass man überall Freunde finden kann. Diese Veranstaltung findet im Rahmen des „Mütterkreises“ statt, Gäste sind ausdrücklich herzlich willkommen. Es gibt Kaffee und Kuchen.

 

Neues aus dem Kirchengemeinderat und neuer Vorsitzender

Im Februar ist unser Kirchgemeinderat (KGR) wieder für ein Wochenende in Klausur gegangen. Stand im Vorjahr noch die interne Aufgabenverteilung am Anfang der neuen Legislatur im Vordergrund, wurde in diesem Jahr an der Haltung zur Region gearbeitet. Es steht ja zu erwarten, dass auch in Zukunft die verstärkte regionale Zusammenarbeit in Langenhorn wichtig sein wird. Die sich bei einer gemeinsamen Zusammenkunft aller KGR in Langenhorn widergespiegelte mehrheitliche Meinung bestimmt auch die Haltung des KGR in Broder Hinrick: Eine Zusammenarbeit mit den anderen Kirchengemeinden kann sich nur organisch entwickeln. Dazu braucht es gegenseitiges Vertrauen als Grundlage zur Zusammenarbeit. Förderlich sollen dabei Projekte in einzelnen Themenfeldern sein: Zeitlich befristet wird Neues über die Gemeindegrenzen hinweg zusammen zuerst ausprobiert. Nach einer Evaluation der Ergebnisse und Erfolge, aber auch der Störungen, Bedenken und Ängste können dann die beteiligten Kirchengemeinden in Ruhe entscheiden, ob dieser Versuch so oder so ähnlich zu einem dauerhaften regionalen Angebot werden könnte. Auf diese Weise sollen Schwierigkeiten und Hemmnisse schnell ermittelt und gegebenenfalls auch behoben werden. Ziel ist stets die Zufriedenheit der beteiligten Gemeinden. Genau so hat der KGR in Broder Hinrick z.B. einen Vorschlag aus der Gemeinde St. Jürgen-Zachäus bewertet, den Unterricht des Hauptkonfirmandenjahres zukünftig zusammenzulegen. Wir wollen es erst einmal in einzelnen Terminen testen und dazu die Erfahrungen bei allen Beteiligten (Konfirmanden, Teamern und Hauptamtlichen) erheben. Weitere Themenfelder für ein solches Ausprobieren wurden in der Klausurtagung ausgemacht und werden den anderen Kirchengemeinden sukzessive vorgeschlagen. Der KGR hat schließlich mit Jochen Gabriel (52) einen neuen Vorsitzenden bestellt: Er tauscht insoweit die Position des Stellvertreters mit Pastorin Bettina Rutz, die zukünftig auch noch Broder Hinrick und die Region Alster-West in der Synode des Kirchenkreises vertritt. „Das bewährte Team in der Leitung des KGR bleibt erhalten und mit den in der Klausur verabredeten Ergebnissen sind wir gut ausgerüstet, um in der wichtigen Frage der Regionalisierung nicht nur Antworten geben sondern auch eigene Impulse setzen zu können“, so Jochen Gabriel.

 

Passionsandachten „7 Wochen ohne“

Ab 14. Februar finden jeden Mittwoch, von Aschermittwoch bis Ostern, um 19 Uhr in unserer Kirche die Passionsandachten statt. „7 Wochen ohne“, die Fastenaktion der evangelischen Kirche, dieses Jahr unter dem Motto: „Zeig dich! Sieben Wochen ohne Kneifen“. Die sieben Wochen vor Ostern, die sogenannte Fastenzeit ist eine Einladung sich und das Leben genauer unter die Lupe zu nehmen. Wo bin ich mutig und wo möchte ich es gerne werden. Die Botschaft Jesu Christi ist voller Fingerzeige sich gerade nicht zu verstecken oder unterzutauchen, sondern das Visier hochzuklappen und dem Leben und den Menschen offen zu begegnen. In halbstündigen Andachten werden wir das Motto bedenken, wer uns bei den Liedern mit einem Instrument begleiten möchte, melde sich gerne bei Pastorin Rutz: 53048088. Unsere Passionsandachten finden statt am 14.2./21.2./28.2./7.3./14.3./21.3./28.3.

Passionsandachten

hören, singen, beten, still sein, ein Licht anzünden!

immer mittwochs um 19 Uhr vom 18. Februar bis 1. April
Die Fastenaktion der evangelischen Kirche „7 Wochen ohne“ hat in diesem Jahr das Motto: „Du bist schön! Sieben Wochen ohne Runtermachen.“ Wir laden ein zu halbstündigen Andachten in denen wir unseren Blick für die Schönheit schulen, das Unverwechselbare an uns und der Schöpfung entdecken und wertschätzen. Wir singen a capella, wer uns musikalisch begleiten möchte, melde sich gern bei Pastorin Rutz (Tel.: 530 480 88). Die Termine: 18.2./25.2/4.3./11.3./18.3./25.3./1.4.
„Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet“ (Christian Morgenstern).

 

Gemeindebrief Dezember 2014

Pastorin Bettina RutzLiebe Leserinnen und Leser,

am letzten Sonntag im November haben wir das neue Kirchenjahr begrüßt. Es beginnt immer mit einer ganz besonders Zeit: dem Advent, der Zeit des Vorbereitens. Schritt für Schritt gehen wir auf Weihnachten zu und öffnen Türchen am Kalender, dafür ist man eigentlich nie zu alt. Meine Großmutter hatte immer, sobald der 1. Advent gekommen war, einen schönen Brauch: Sie holte zuerst Maria und Josef heraus und stellte die beiden auf das Fensterbrett. Zuerst standen die beiden ganz allein da, die Krippe und die Hirten kamen erst am vierten Advent dazu. Gemeindebrief Dezember 2014 weiterlesen

Gospelworkshop mit Gospelmesse

Workshop: Sonnabend, 31. Januar, 15-19 Uhr
Gospelmesse: Sonntag, 1. Februar, 18 Uhr
Wer die Gospelmesse im vergangenen Jahr verpasst hat, hat nun eine zweite Chance.
„Gospelmesse on tour“ ist ein Gospelgottesdienst mit neuen Songs und bewährter Gospel-Liturgie wie Kyrie, Glory, Halleluja. Dabei vermischen sich Neues und Traditionelles: mit altbekannten Gospelsongs zum Mitmachen, mit neuer leicht zu erlernender Gospelliturgie,
mit einem Sing-In vor dem Gottesdienst, mit kurzer Predigt, kernigen Texten, Stimmung und Groove. In dem Workshop am Samstag im Gemeindesaal werden die Lieder und Songs geprobt. Daraus entsteht dann ein Workshop-Chor, der in der Gospelmesse auftritt. „Gospelmesse on tour“ wird geleitet von Pastor Reinhard Pikora und Silke Willmann und ist ein ökumenisches Projekt. Es unterstützt die Aktion „Gospel für eine gerechtere Welt“ und wird mitfinanziert von
der Creativen Kirche, Witten. Anmeldungen sind ab sofort im Kirchenbüro von Broder Hinrick möglich – bis Montag, 26. Januar 2015. Kosten entstehen keine! Infos, Notenmaterial und Hörbeispiele finden sich auf www.gospelmesse.de

„Source on tour“, Jugendgottesdienst mit Teamer-Einsegnung und Jugendband

Sonntag, 7. Dezember, 18 Uhr in St. Jürgen, Eichenkamp 10.
Erstmalig findet der Langenhorner Source-Jugendgottesdienst in der St. Jürgen Kirche statt. Anlass dafür sind 24 gute Gründe! So viele Teamerinnen und Teamer aus den Kirchengemeinden Ansgar, Broder Hinrick und St. Jürgen-Zachäus haben nämlich erfolgreich ihre Teamerausbildung bei Michael Grüttner und seinem Team abgeschlossen. Für ihren Dienst in den Gemeinden in der Arbeit mit Kindern und Konfirmanden wollen wir sie am 2. Advent einsegnen. Mit dabei wird natürlich auch wieder die Jugendband sein. Also macht Euch alle auf den Weg am 2. Advent und kommt in die schöne St. Jürgen-Kirche.

Das jüdisch-christlich-muslimische Friedensgebet – eine wertvolle Stunde.

In unserer Zeit erneuter bitterer Kämpfe in der fernen Welt und auch in Europa fand am 28. September 2014 in der Broder-Hinrick-Kirche zu Hamburg-Langenhorn ein jüdisch-christlich-muslimisches Friedensgebet statt, das die zahlreichen Teilnehmer sehr positiv Foto vom Friedensgebetaufnahmen und gern mitgestalteten. Lieder aus verschiedenen Kulturkreisen und Texte aus den heiligen Schriften der drei Religionen stärkten die Erkenntnis, dass Frieden, Vergebung und Barmherzigkeit gemeinsame Anliegen sind und Unterschiede dahinter zurücktreten. Hier war ein Ort, eine Chance zu spüren, wie sehr alle zusammengehören. Wohl kaum jemand hatte den Anspruch, mit einem solchen Friedensgebet die Welt zu verändern. Doch wollten alle gemeinsam ein Zeichen des interreligiösen Friedens setzen, wohl wissend, dass Frieden im eigenen Umfeld, im Menschen selbst beginnt, dass sich die nächste Chance zu Versöhnung und Ausgleich bald bieten dürfte. „Wenn jeder etwas mehr Frieden in die Alltagswelt hineinträgt, dann ist mit dieser Veranstaltung schon viel erreicht worden“ betonten die Rabbinerin Chana Karmann-Lente, die Pastorin Bettina Rutz und der Muslim Philip Kay einhellig am Ende der Zusammenkunft. Viele Gäste wünschten sich in den nachfolgenden Einzelgesprächen weitere Treffen. Shalom-Frieden-Salam!

Manfred Weniger

26 Jahre Partnerschaft zwischen Tansania und Langenhorn

Im Mai wollen wir feiern: Die Langenhorner Gemeinden haben seit 1988 die Partnerschaft nach Tansania. 26 Jahre: Kennenlernen anderer Kulturen und Lebensumstände, aber auch ähnlicher Gedanken, und erfahren, wie viel Kraft die Menschen aus ihrem Glauben schöpfen.
In der Zeit vom 18. Mai bis zum 10. Juni 2014 werden drei Vertreter aus der Ulanga-Kilombero-Diözese uns besuchen: Pastor Kiwele, Baumeister Kilamlya und Erzieherin Martha. Möglichkeiten zur Begegnung wird es dann in unseren Gemeinden viele geben. Als festen Termin bitte notieren: Am Sonntag, 25. Mai werden wir gemeinsam unser Jubiläum feiern: Um 15 Uhr Kaffeetrinken im Saal vom Ansgar-Gemeindehaus (Wördenmoorweg 22), um 18 Uhr gehen wir zu einem Festgottesdienst in die Ansgarkirche. Pastor Kiwele und Pastor Götting werden predigen.
Herzliche Einladung
Der Tansania Arbeitskreis

Gemeindebrief April 2014

Pastorin Bettina Rutz
Liebe Leserinnen und Leser,

vor vielen hundert Jahren hat ein kleines Mädchen einen großen Kaiser sehr zum Staunen gebracht. Katharina hieß das Mädchen, sie war eine Christin und lebte in Alexandria. Sie kannte viele Geschichten über Jesus, natürlich auch die Ostergeschichte vom leeren Grab: Als die Frauen damals zur Grabhöhle kamen, in die man Jesus gelegt hatte, da fragten sie sich schon den ganzen Weg: „Wer wird uns den schweren Stein wegrollen?“ Die Sorgen begleiteten sie auf ihrem Weg, aber anscheinend war die Hoffnung größer, dass es sich irgendwie fügen könnte. Dass ihnen jemand zur Hilfe kommen würde, der den schweren Stein, der den Leichnam vor wilden Tieren schützte, zur Seite schaffen kann. Wären sie sonst losgegangen? Gemeindebrief April 2014 weiterlesen